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Wieder ein glücklicher Pelletsheizer mehr

Alle sind rundum zufrieden: Dipl. Ingenieur Dirk Lebon, Neu-Pelletsheizer Stephan Samlowitz (WK-Hasselbach) und Pelletsfahrer Mario Arnold (Günther Energie).

Die Energiewende in Deutschlands Heizungskellern ist dank üppiger öffentlicher Förderung in vollem Gange. Wer sich derzeit für die energetische Sanierung seines Eigenheims oder Mehrfamilienhauses entscheidet, lässt die alte Ölheizung ausbauen und – immer häufiger – durch eine umweltfreundliche Pelletsheizung ersetzen. Dabei fallen zwar zunächst höhere Kosten für die innovative Heizungstechnik an – dafür spart man dann über die Jahre hin deutlich bei den Heizkosten.

Ist die Heizungsumstellung geschafft, rollt alsbald auch ein Pellets-Lieferfahrzeug zur Erstbelieferung an. Und wer auf Empfehlung wohlmeinender Freunde oder des Handwerkers in unsere Pellet-Einkaufsgemeinschaft findet, spart nicht nur von Anfang an Geld. Es besteht auch eine gewisse Chance, dass die gute Nachricht auf unsere Webseite findet.
Letzte Woche waren wir zur Erstbefüllung in Waldkappel-Hasselbach eingeladen. Auch bei Familie Samlowitz musste jüngst die „ahle“ Ölheizung einer modernen Paradigma-Pelletsheizung weichen. Beim Heizungsbauer entschied man sich für ein Angebot der Fa. Lebon aus Kassel. Künftig versorgt ein sparsamer Paradigma PELEO das Haus mit wohliger Wärme. Wo vorher drei Öltanks standen, hat ein Sacksilo für bis zu 6 Tonnen Pellets Platz gefunden. Damit liegt die Lagerkapazität höher als der Jahresverbrauch und Familie Samlowitz kann künftig dann „nachtanken“, wenn die Pellets besonders günstig sind.

„Für kleine Heizungskeller ist der kompakte PELEO besonders gut geeignet – und über das Touch-Display ist die Bedienung der Heizung kinderleicht“, berichtet Dipl. Ingenieur Dirk Lebon. Und auch Hausbesitzer Stefan Samlowitz ist anlässlich der ersten Belieferung durch die Fa. Günther sichtlich zufrieden mit seiner Entscheidung. „Eine Pelletsheizung ist natürlich eine Investition – aber ich bin schon jetzt heilfroh, dass wir vom Öl weg sind“, erzählt Stephan Samlowitz. „Ich finde, eine Heizungsumstellung lohnt sich dreifach: man schont beim Heizen die Umwelt, den eigenen Geldbeutel und macht sich unabhängig vom Öl. So kann jeder im eigenen Keller einen sinnvollen Beitrag leisten.“

Holzpellets: Nachfrage und Preise stark gestiegen

Pelletspreise in Deutschland, Stand Ende Januar 2022

Die Pelletspreise in Deutschland sind, ausgehend von einem ohnehin schon hohen Herbst-Niveau, in den vergangenen Wochen noch einmal extrem gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) betrug der Durchschnittspreis im Januar 2022 rund 366 Euro pro Tonne. Viele Heizungsumsteller fragen sich nun, ob sich beim Wechsel von Öl oder Gas auf Holzpellets überhaupt noch Heizkosten einsparen lassen. Die Antwort ist einfach, wird aber kaum jemanden trösten: Die Preise fossiler Energieträger sind noch deutlicher gestiegen als der Preis für Holz-Pellets, der Preisvorteil zu Heizöl beträgt aktuell 17 Prozent, zu Erdgas sogar satte 26 Prozent.

DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Neben erhöhten Rohstoffpreisen hätten Produzenten und Händler auch mit Preiserhöhungen für Strom und Kraftstoff zu kämpfen. Am Holzmarkt hätte sich bereits im Herbst eine deutlich steigende Nachfrage nach Bauholz abgezeichnet. Mit einer Entspannung der Rohstoffkosten rechnet Bentele zum Frühjahrsbeginn. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet im Moment 36,66 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 17 Prozent, der zu Erdgas 26 Prozent.